Normalität im Vorbeigehen.
In die Winkel schauen.
Keine Kunst – nichts Künstliches.
Bilder aus dem Leben.
Aktuelle Themenserie




Die Kasematten der Bielefelder Sparrenburg
Die Sparrenburg, wie sie heute zu sehen ist, verdanken wir dem „Comité zur Wiederherstellung des Thurmes auf dem Sparenberge“ und einer solventen Bielefelder Bürgerschaft. Mitte des 19. Jahrhunderts brachten sie genug Mittel auf, um die Burg zu kaufen und zu sanieren. Der unterirdische Teil der Burg, die Kasematten, können zum Teil besichtigt werden. Etwa ein Drittel der Gänge sind das Habitat von Fledermäusen und daher nicht zugänglich.
Vom „Besichtigungsteil“ kann ein Bildquartett vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen.
Bänke
Bänke und Stühle im Inneren
Ich liebe Bänke und manchmal auch Stühle.
In Universitäten, in Museen und Kunsthallen, im Theater, im Kino sowieso, in einer Aula, in der Mensa,in der Kneipe oder in der Pizzeria um die Ecke: Überall werde ich von Bänken und Stühlen übermannt. Es gibt so viele, so verschiedene, unglaublich bequeme, total unbequeme, welche die zum verweilen geradezu herausfordern und die, auf denen richtig schlecht zu sitzen ist.
Allen Designern dieser Welt sei Dank für ihr unermüdliches entwickeln und entwerfen dieser epochalen Sitzgelegenheiten!
Alle sind sie da – man muss einfach schauen, staunen, sich wundern und natürlich eine Fotografie anfertigen.
Hier ist eine kleine Auswahl an Bildern von „Indoor Bänken und Stühlen“.
UPD 3.2026
Einsame Orte
Der Bielefelder Johannisfriedhof
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Bielefelder Johannisfriedhof eröffnet. Im Stil einer Parkanlage versammelt sich hier das verstorbene „Who Is Who“ des gehobenen Bürgertums der Stadt zusammen mit „den Anderen“, die sich eine Bestattung hier leisten wollten. Damals – also früher – gab es am Fuße des Friedhofs, im Johannistal, die Bahnverbindung Ruhrgebiet – Berlin, den Haller Weg und die Dr. Oetker Werke. Das war schon eine gehobene ruhige Lage.
Heute gibt es immer noch die Bahnstrecke, es gibt immer noch den Haller Weg, es gibt immer noch Dr. Oetker und es gibt den Ostwestfalendamm. Dieser Friedhof ist zugedeckt mit einer Verkehrsklangdecke und er ist für den Radverkehr eine Art Durchgangsstrasse von der Stadt zum Botanischen Garten und zum Wohngebiet Kahler Berg.
Mächtig was los – und trotzdem einsam.
Impressionen der Grabgestaltung durchaus mit ökonomischem und sozialem „Geschmäckle“.
UPD 3.2025
Leerstand
Leerstand von Gebäuden, Geschäften, Wohnungen, Nutzflächen und Gemeinschaftsanlagen ist kein ostwestfälisch-lippisches, nordrhein-westfälisches oder bundesdeutsches Phänomen. Wir leben in einer Zeit der wirtschaftlichen Stagnation, des disruptiven Wandels von Einzelhandel, Vertriebskonzepten und Dienstleistungen. Das spiegelt sich eben in unserer dörflichen, städtischen oder urbanen Umgebung wider. Es gibt keine Dorfläden mehr, keine Eisenwarenläden, kaum noch freie Optiker und fast keine Eckkneipen mehr.
Das kann man sehen, wenn man durch Städte geht. Da ich von meiner Neapelreise noch schwer beeindruckt bin hier Leerstand aus Neapel.
UPD 10.2025
Lebenswelt
1000 Schritte durch die Galerie Walentowski in Werl
Die Aktuelle Stunde im WDR3 Fernsehen ist schuld! Definitiv! Hätten die nicht pompös über den 80igsten Geburtstag von Udo Lindenberg in der Galerie Walentowski in Werl (Wo bitte ist Werl?) berichtet – es wäre völlig an mit vorbeigegangen. Selbstverständlich! Dabei gibt es viel zu verpassen, hier eine Liste der wichtigsten (und auch fleißigen!) Künstler der Galerie: Udo Lindenberg, Otto Waalkes, Frank Zander, Walter Lehnertz (der 80€ Waldi aus Bares für Rares), Helge Schneider (Seine Werke sind komplett ausverkauft!), Armin Müller-Stahl und viele andere.
Die Ausstellung geht direkt in’s Hirn – bunt bis grell, positiv anmachend, ein wow jagt das boah-ey. Bilder, Drucke, Installationen und Objekte, gut zusammengestellt und kuratiert und natürlich für den Verkauf arrangiert. Eine Galerie ist letztendlich ein Ladenlokal für Kunst.
1000 Schritte durch Walentowskis Galerie öffnen nicht nur Herz und Hirn sondern führen zielstrebig zu dem einen oder anderen Bild zum schauen.
Graffiti
Sehr speziell
Besondere Bauten
Zu Boden
Zu guter Letzt
Die fotografische Ausstattung
Leica SL 2 mit folgenden Objektiven:
Vario Elmarit-SL 24 – 90 mm F 2,8 – 4,0, Sigma DG DN 14 – 24 mm F 2,8
Leica Q1 und Q2M (für alles und jedes)
Sony RX 100 V (für die immer-dabei-Schnappschüsse)
und ab und an das IPHONE 15
Texte
Alle Texte dieser Seite sind von mir persönlich geschrieben.
Urheberrechte
Copyright © Wolfgang Siedler – für den Inhalt dieser Seiten wird Urheberrechtsschutz beansprucht; das gilt für z.B. für Texte, Tabellen, Fotos, Zeichnungen usw.. Änderungen, Erweiterungen, Abspeicherungen oder Downloads sowie Vervielfältigungen nur mit schriftlicher Zustimmung. Das gilt auch für die Nutzung zu Trainingszwecken für KI-/AI-Systeme.



