Normalität im Vorbeigehen.
In die Winkel schauen.
Keine Kunst – nichts Künstliches.
Bilder aus dem Leben.
Aktuelle Themenserie




St. Hedwigskapelle in Oerlinghausen
Wer auf der Nordseite des Tönsberges den Weg A5 wandert und sich somit unterhalb des Hermannsweges befindet, der trifft sie. Die Hedwigskapelle. 1960 durch den damaligen Paderborner Erzbischof geweiht, vor einigen Jahren aufwändig saniert und heute ein angenehmer Raum für Kunst, Kultur und Begegnung.
Immer ein Abstecher beim wandern in der Gegend und ein paar Bilder wert.
Bänke
Bänke und Stühle im Inneren
Ich liebe Bänke und manchmal auch Stühle.
In Universitäten, in Museen und Kunsthallen, im Theater, im Kino sowieso, in einer Aula, in der Mensa,in der Kneipe oder in der Pizzeria um die Ecke: Überall werde ich von Bänken und Stühlen übermannt. Es gibt so viele, so verschiedene, unglaublich bequeme, total unbequeme, welche die zum verweilen geradezu herausfordern und die, auf denen richtig schlecht zu sitzen ist.
Allen Designern dieser Welt sei Dank für ihr unermüdliches entwickeln und entwerfen dieser epochalen Sitzgelegenheiten!
Alle sind sie da – man muss einfach schauen, staunen, sich wundern und natürlich eine Fotografie anfertigen.
Hier ist eine kleine Auswahl an Bildern von „Indoor Bänken und Stühlen“.
UPD 3.2026
Einsame Orte
Der Bielefelder Johannisfriedhof
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Bielefelder Johannisfriedhof eröffnet. Im Stil einer Parkanlage versammelt sich hier das verstorbene „Who Is Who“ des gehobenen Bürgertums der Stadt zusammen mit „den Anderen“, die sich eine Bestattung hier leisten wollten. Damals – also früher – gab es am Fuße des Friedhofs, im Johannistal, die Bahnverbindung Ruhrgebiet – Berlin, den Haller Weg und die Dr. Oetker Werke. Das war schon eine gehobene ruhige Lage.
Heute gibt es immer noch die Bahnstrecke, es gibt immer noch den Haller Weg, es gibt immer noch Dr. Oetker und es gibt den Ostwestfalendamm. Dieser Friedhof ist zugedeckt mit einer Verkehrsklangdecke und er ist für den Radverkehr eine Art Durchgangsstrasse von der Stadt zum Botanischen Garten und zum Wohngebiet Kahler Berg.
Mächtig was los – und trotzdem einsam.
Impressionen der Grabgestaltung durchaus mit ökonomischem und sozialem „Geschmäckle“.
UPD 3.2025
Leerstand
Leerstand von Gebäuden, Geschäften, Wohnungen, Nutzflächen und Gemeinschaftsanlagen ist kein ostwestfälisch-lippisches, nordrhein-westfälisches oder bundesdeutsches Phänomen. Wir leben in einer Zeit der wirtschaftlichen Stagnation, des disruptiven Wandels von Einzelhandel, Vertriebskonzepten und Dienstleistungen. Das spiegelt sich eben in unserer dörflichen, städtischen oder urbanen Umgebung wider. Es gibt keine Dorfläden mehr, keine Eisenwarenläden, kaum noch freie Optiker und fast keine Eckkneipen mehr.
Das kann man sehen, wenn man durch Städte geht. Da ich von meiner Neapelreise noch schwer beeindruckt bin hier Leerstand aus Neapel.
UPD 10.2025
Lebenswelt
1000 Schritte durch die Bielefelder Altstadt
Die Bielefelder Altstadt in der blauen Stunde. Kalt und bei klarem Himmel im Dreieck Am Bach, Obenstrasse und Gehrenberg flanieren und in die beleuchteten Schaufenster blicken – das hat etwas! Auslagen und Angebote der etwas gehobenen Preisklasse, hier und da ein Weinbistro, eine Kaffeebar oder so eine eher typisch deutsche Altstadtmischung aus Bar, Trattroria und gehobener Imbissbude mit Weinausschank. Nicht zu vergessen die modernen Betonanbauten hinter den wieder aufgebauten Mittelalterfassaden. 1000 Schritte eben.
Trotz eingeschränkter Motivlage und der einsetzenden Dunkelheit ein paar Bilder zum schauen.
UPD 3.2026
Graffiti
Sehr speziell
Besondere Bauten
Zu Boden
Zu guter Letzt
Die fotografische Ausstattung
Leica SL 2 mit folgenden Objektiven:
Vario Elmarit-SL 24 – 90 mm F 2,8 – 4,0, Sigma DG DN 14 – 24 mm F 2,8
Leica Q1 und Q2M (für alles und jedes)
Sony RX 100 V (für die immer-dabei-Schnappschüsse)
und ab und an das IPHONE 15
Texte
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