BilderFlut

Fotografie von Wolfgang Siedler

BilderFlut

Fotografie von Wolfgang Siedler

Normalität im Vorbeigehen.

In die Winkel schauen.

Keine Kunst – nichts Künstliches.

Bilder aus dem Leben.

Aktuelle Themenserie

Eindrücke von der Ostseeküste

 

Wandern an der Ostseeküste unterscheidet sich fundamental von Nordseeküstenspaziergängen.

Denn an der Ostsee wächst das Land buchstäblich bis an die Wasserkante, eventuell bricht es vorher sogar ab. Man wandert vielfach durch Wald und Heide, vorbei an Wiesen und Feldern und steht unvermittelt an der Ostsee. Vielleicht noch zwei Meter Sandstrand.

Schwimmen geht, nachdem man eineinhalb bis zwei Kilometer maximal knietief in die Ostsee gewandert ist.

Einige Küstenrandbilder.

Ein Klick auf das Bild und mein erstes BilderFlut-Werkbuch kann als PDF heruntergeladen werden.
Viel Spaß beim blättern und lesen.

Bänke

Bänke und Ihresgleichen

Fotografieren von Bänken ist eine meiner Leidenschaften. Ich mache das seit vielen vielen Jahren und habe neben einer profunden Sammlung von „Bänkebildern“ eine ganz eigene Sicht auf Bänke entwickelt.

Bänke sind im urbanen Lebensumfeld ein unverzichtbares Accessoire, in der Landlustidylle der Vororte und Speckgürtel das absolute „must have“ vorm Haus und auf dem „richtigen“ Lande – na ja.

Aber: Es gibt eine große Veränderung. Wegen einer kleinen und fast bedeutungslosen Änderung im Bundeswaldgesetz bauen Kommunen und private Waldbesitzer Bänke und Infotafeln ab. Das Haftungsrecht läßt grüßen! Ein Spaziergang im Wald und prompt fällt mir ein Ast auf den Kopf, Pech gehabt – selbst schuld. Verweile ich auf einer Bank und der böse Ast kommt von oben, Glück gehabt –  der Waldbesitzer haftet. Das wollen die nicht – daher verschwinden jetzt so langsam die Bänke in Wald und Flur. Das ist leider KEIN Witz! 

Ich werde natürlich weiter Bänke jeder Art und an jedem Ort fotografieren und stelle hier schon einmal eine kleine Auswahl an Bänkebildern zur Ansicht bereit. 

UPD 4.2026

Einsame Orte

Der Friedhof Hermannstrasse, Herford

Für mich sind Friedhöfe einsame Orte. Auch wenn „Bestattungsbetrieb“ ist, es bleibt richtig verhalten. Trotz Innenstadtnähe, einer Bahnstrecke und dem Berufskolleg. Der nahegelegene Jüdische Friedhof und der Friedhof auf den Aawiesen am Kriegerdenkmal gegenüber verstärken dieses Empfinden.

Auf dem Friedhof (gegründet 1808) liegt das Who is who des Herforder Bürgertums, bestattet in einer Zeit, wo Bestattungen zur gesellschaftlichen Fortsetzung des Lebens gehörten. Das ist heute anders und die Urnenstehlen nehmen mehr Raum ein. Eigentlich wäre dieser Friedhof ein schöner Park – wenn es nicht ein Friedhof wäre.

UPD 9.2926

Leerstand

Leerstand als neues Vermarktungssegment?

Der Leerstand von Ladenlokalen, Büroflächen, Gewerbe- oder Wohnimmobilien gehört heute zum kommunalpolitischen Standardthema, zum gewohnten Anblick in praktisch allen Städten und zum Ausdruck sich verändernder Kauf- und Konsumgewohnheiten.

Daraus machen findige Unternehmen einen neuen Markt bzw. eine neue Einnahmequelle: Leerstandsmanagement als potente Beratungsleistung, als „way out“ für Besitzer „kritischer“ Immobilien und als neues Franchisemodell für Immobilienmakler. Der durchschlagende „turnaround“ scheint sich noch nicht einzustellen. Was sich aber einstellt, ist eine Zwischennutzung für Mieter, Projekte, Gruppen oder Einzelkünstler, die sich eine Location in der Innenstadt niemals leisten könnten aber nun vom Standort profitieren und wieder neugierige Menschen in die Städte ziehen. 

Hier noch ein paar Objekte, die eine gute Nutzung verdient hätten. Und ja – auch Meissner Porzellan macht mangels Umsatz zu. 

UPD 5.2026

 

Lebenswelt

1000 Schritte durch das Herforder MARTa

 Das MARTa liefert einmal mehr eine furiose Ausstellung: Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School in den Gehry-Galerien. Der Wahnsinn, was die amerikanische Kunstavantgarde sich Ende der 50iger Jahre an Freigeistigkeit und Experimentierfreude gegönnt hat! Und das MARTa ist ja auch ein Kind dieser Zeit – zumindest hat der Architekt Frank Gehry das Gebäude entworfen, gegen große Widerstände gebaut und 2005 auch eröffnet.

Die Ausstellung spricht für sich, ist super kuratiert und für Herford bemerkenswert – was die Bilder zeigen.

UPD 8.2026

Mir ist die

Balance

von Optik und Inhalt wichtig

…und dabei den

richtigen Moment

erwischen!

Zu guter Letzt

Die fotografische Ausstattung

Leica SL 2 mit folgenden Objektiven:

Vario Elmarit-SL 24 – 90 mm F 2,8 – 4,0, Sigma DG DN 14 – 24 mm F 2,8

Leica Q3 und Q2M (für alles und jedes)

Sony RX 100 V (für die immer-dabei-Schnappschüsse)

und ab und an das IPHONE 15

 

Texte

Alle Texte dieser Seite sind von mir persönlich geschrieben.

 

Urheberrechte

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