Normalität im Vorbeigehen.
In die Winkel schauen.
Keine Kunst – nichts Künstliches.
Bilder aus dem Leben.
Aktuelle Themenserie




Käffchen geht immer …
Auf den Plattformen Instagram, Snapchat und natürlich WhatsApp wird man mit Food- und Drinkbildern zugeworfen. Warum? Keine Ahnung. Besonders populär sind Bilder aus (angesagten) Restaurants, von Menschen verbreitet, die anscheinend eine hohe Bedeutungskompetenz ausstrahlen. Das führt zu Ernährungs- und Locationhypes; beinahe werden einzelne Restaurationen oder kleine Foodboxen um die Ecke überrannt oder „besondere“ Drinks zu horrenden Preisen verkauft.
Was soll’s – ein Käffchen geht immer. Und darum ein paar instagramfreie Käffchenbilder.
Bänke
Bänke und Ihresgleichen
Fotografieren von Bänken ist eine meiner Leidenschaften. Ich mache das seit vielen vielen Jahren und habe neben einer profunden Sammlung von „Bänkebildern“ eine ganz eigene Sicht auf Bänke entwickelt.
Bänke sind im urbanen Lebensumfeld ein unverzichtbares Accessoire, in der Landlustidylle der Vororte und Speckgürtel das absolute „must have“ vorm Haus und auf dem „richtigen“ Lande – na ja.
Aber: Es gibt eine große Veränderung. Wegen einer kleinen und fast bedeutungslosen Änderung im Bundeswaldgesetz bauen Kommunen und private Waldbesitzer Bänke und Infotafeln ab. Das Haftungsrecht läßt grüßen! Ein Spaziergang im Wald und prompt fällt mir ein Ast auf den Kopf, Pech gehabt – selbst schuld. Verweile ich auf einer Bank und der böse Ast kommt von oben, Glück gehabt – der Waldbesitzer haftet. Das wollen die nicht – daher verschwinden jetzt so langsam die Bänke in Wald und Flur. Das ist leider KEIN Witz!
Ich werde natürlich weiter Bänke jeder Art und an jedem Ort fotografieren und stelle hier schon einmal eine kleine Auswahl an Bänkebildern zur Ansicht bereit.
UPD 4.2026
Einsame Orte
Fotografieren beim Rennradtraining
Ja – das geht. Man kann auf der frühlingshaften Sonneninsel Mallorca ein zünftiges Rennradtraining hinlegen und Bilder machen. Zugegeben – nicht „old school“ des Radtrainings aber ein nettes „add on“ um schöne Kurzpausen zu machen und nach dem Training den anhaltenden Reifendruckgesprächen zu entkommen.
Ferieninvest-Anlagen, öde Hotelflure und die gräßlichen Hotelbars, die Strandbar ohne Gäste, das vor sich hin rottende alte Kohlekraftwerk im Hafen von Alcudia, der Fährbereich oder die Johgurtbar.
Einsame Orte, die nach einem Bild schreien und schnell wieder verlassen werden müssen.
UPD 5.2926
Leerstand
Leerstand als neues Vermarktungssegment?
Der Leerstand von Ladenlokalen, Büroflächen, Gewerbe- oder Wohnimmobilien gehört heute zum kommunalpolitischen Standardthema, zum gewohnten Anblick in praktisch allen Städten und zum Ausdruck sich verändernder Kauf- und Konsumgewohnheiten.
Daraus machen findige Unternehmen einen neuen Markt bzw. eine neue Einnahmequelle: Leerstandsmanagement als potente Beratungsleistung, als „way out“ für Besitzer „kritischer“ Immobilien und als neues Franchisemodell für Immobilienmakler. Der durchschlagende „turnaround“ scheint sich noch nicht einzustellen. Was sich aber einstellt, ist eine Zwischennutzung für Mieter, Projekte, Gruppen oder Einzelkünstler, die sich eine Location in der Innenstadt niemals leisten könnten aber nun vom Standort profitieren und wieder neugierige Menschen in die Städte ziehen.
Hier noch ein paar Objekte, die eine gute Nutzung verdient hätten. Und ja – auch Meissner Porzellan macht mangels Umsatz zu.
UPD 5.2026
Lebenswelt
1000 Schritte durch Palma de Mallorca
Palma de Mallorca – seit vielen Jahren der Sehnsuchtsort sonnenhungriger Pauschaltouristen. Neben Hotels, Ballermann um die Ecke, einer Kathedrale, dem größten europäischen Verkehrsflughafen mit einer Ferieninsel als Backup hat die Stadt sehr viele kleine Einsichten zu bieten. Historisch gesehen immer wieder wechselnd besetzt (römisch, arabisch, christlich) blühte Palma in der Jugendstilzeit richtig auf. Sowohl architektonisch als auch im gesamten künstlerisch orientierten Auftritt. Das sieht man an vielen Stellen auch heute noch. Wenn man auf den Spuren von Joan Miró durch die Stadt streift, tun sich viele kleine Seitengassen auf.
1000 Schritte durch Palma sind natürlich viel zu wenige – lassen aber schon viel Raum für Bilder.
Graffiti
Sehr speziell
Besondere Bauten
Zu Boden
Zu guter Letzt
Die fotografische Ausstattung
Leica SL 2 mit folgenden Objektiven:
Vario Elmarit-SL 24 – 90 mm F 2,8 – 4,0, Sigma DG DN 14 – 24 mm F 2,8
Leica Q1 und Q2M (für alles und jedes)
Sony RX 100 V (für die immer-dabei-Schnappschüsse)
und ab und an das IPHONE 15
Texte
Alle Texte dieser Seite sind von mir persönlich geschrieben.
Urheberrechte
Copyright © Wolfgang Siedler – für den Inhalt dieser Seiten wird Urheberrechtsschutz beansprucht; das gilt für z.B. für Texte, Tabellen, Fotos, Zeichnungen usw.. Änderungen, Erweiterungen, Abspeicherungen oder Downloads sowie Vervielfältigungen nur mit schriftlicher Zustimmung. Das gilt auch für die Nutzung zu Trainingszwecken für KI-/AI-Systeme.



