BilderFlut

Fotografie von Wolfgang Siedler

Bänke

Bänke aus meiner Sicht

Ich habe eine individuelle Sicht auf Bänke. Und zwar auf Bänke aller Art.

Bänke gehören zu meinen bevorzugten Fotoobjekten: Erstens weil es sie praktisch überall gibt – sie stehen einfach in der Landschaft herum, zweites bewegen sie sich kaum und sind gut abzubilden und drittens weil sich mir nicht immer erschließt, warum sie dort, wo sie stehen, überhaupt stehen. Und vielfach erschließt sich mir auch nicht, wofür sie eigentlich nützlich sind. Dienen sie nun zum entspannten verweilen, z. B. nach einem langen Tag, zum Treffpunkt für ein Schwätzchen mit den Nachbaren oder stehen sie nur so herum, also zur Zierde oder so? Ich weiß es nicht.

Auf jeden Fall ist fast jede Bank ein Foto wert. Immer!

Einsame Orte

Es gibt Orte, Räumlichkeiten oder „Momente in Zeit und Raum“, die erzeugen Gefühle.

Es gibt einsame Orte, an denen Verweilen allein sein heißt. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob da noch weitere Menschen sind. Es ist eben ein starkes Gefühl. Meistens ist es nur ein kleiner unbedeutender Anflug von Einsamkeit, aber manchmal schaudert es mich schon sehr intensiv. 

Hier zeige ich Bilder, die das ausdrücken sollen und diesem Gefühl Plastizität verleihen.

Leerstand

Leben auf Verschleiß

Ein ausgedehnter Spaziergang durch kleine und mittelgroße Ortschaften oder vielleicht sogar eine geplante Stadtwanderung kann einiges bewirken. In erster Linie natürlich durch den Gesamteindruck, den der Ort erzeugt. In zweiter Linie kommt eine Vermutung hinzu, wie sich hier und jetzt urbanes Leben abspielt. Und zu guter Letzt hilft ein sich getrauter Blick um die Ecken, um ein Gefühl davon zu bekommen, wie es sich so lebt, in dieser Stadt.

Dann folgt manchmal die Ernüchterung. Wir leben auf Verschleiß, lassen es darauf ankommen und gewöhnen uns scheinbar an die Bilder, die leere Einkaufspassagen, sogenannte Magnetpunkte und ehemalige zentrale Orte in uns erzeugen.

Ob Berlin, Hamburg, Nordenham oder Hameln – im Detail unterscheiden sich die Bilder gar nicht so großartig.

Lebenswelt

Goslar und Bergwerk Rammelsberg

Ein Ausflug nach Goslar ist ja ein bisschen „eine Reise nach früher“, mit etwas zuviel an Gastronomie, dafür gibt es Kopfsteinpflaster und Fachwerk für alle. Und Leerstand wegen Überflutungsschäden und eines kostspieligen des Denkmalschutzes. Und das die Jugendherberge nicht nur ein romantischer Fachwerkbau der 1930-iger Jahre ist, sondern auch ein ehemaliges Repräsentationsgebäude des Nationalsozialismus – geschenkt.

Goslar – das sind auch 3000 Jahre Bergbau am Rammelsberg, davon 1000 Jahre ununterbrochen bis zur Stilllegung 1988. Abgebaut wurden Gold, Silber, Blei, Kupfer und Zink. Kurz vor dem Ruin Mitte der 1930-iger Jahre retteten die Nationalsozialisten Rammelsberg als kriegswichtigen Betrieb und hielten ihn auch mit Zwangsarbeitern am Leben.

Das Bergwerk Rammelsberg ist seit 1992 UNESCO Weltkulturerbe und ein Besucherbergwerk – sehr zur Freude des Ex-Eigentümers PREUSSAG, die nach der Umfimierung zur TUI AG keinen Rückbau leisten musste und sich mit einer kleinen Spende an die Stadt Goslar verabschiedete.

Beides ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

{

Bilder aus dem Leben.

Alltag eben – Normalität im Vorbeigehen.

Auch einmal in die Winkel schauen – um die Ecken gucken.

Keine Kunst und nichts Künstliches.

Bilder aus dem Leben.

Mir ist die

Balance

von Optik und Inhalt wichtig

…und dabei den

richtigen Moment

erwischen!

Zu guter Letzt

Die fotografische Ausstattung

Leica SL 2 mit folgenden Objektiven:

Vario Elmarit-SL 24 – 90 mm F 2,8 – 4,0

Sigma DG DN 14 – 24 mm F 2,8

Leica Q1 und Q2M (für alles und jedes)

Panasonic Lumix LX 100 (gern zum wandern)

Sony RX 100 V (für die immer-dabei-Schnappschüsse)

und ab und an das IPHONE 8

Urheberrechte

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