BilderFlut

Fotografie von Wolfgang Siedler

BilderFlut

Fotografie von Wolfgang Siedler

Normalität im Vorbeigehen.

In die Winkel schauen.

Keine Kunst – nichts Künstliches.

Bilder aus dem Leben.

Aktuelle Themenserie

Waiting for Exhibition

 

Die Fotografiska in Berlin. Ein internationales Zentrum für Fotografie, Kultur und Kunst. Untergebracht im alten Tacheleshaus mit seinen Spuren aus bewegter Vergangenheit.

Und die Fotografiska nimmt sie gerne an. Das Gebäude ist außen und innen ein absoluter Hingucker. Die Ausstellungen sind exzentrisch bis wegweisend und ausgezeichnet kuratiert.

Immer einen Besuch wert und Bilder fallen fast von selbst aus der Kamera. Take a seat and wait …

Ein Klick auf das Bild und mein erstes BilderFlut-Werkbuch kann als PDF heruntergeladen werden.
Viel Spaß beim blättern und lesen.

Bänke

Die Bank vorm Haus

Wer wandern als erweiterte Erkundung seiner Umgebung begreift kommt zu der Erkenntnis, dass zu Häusern eine Bank gehört. Vorzugsweise direkt rechts oder links neben der Haustür oder etwas aufwendiger drapiert im Gartenbereich. Der individuelle Gegenpol zu den öffentlichen Bänken in Parks, an Haltestellen oder einfach dort, wo jemand in der kommunalen Verwaltung glaubt, eine hinstellen zu müssen.

Private Bänke folgen einem Muster: Zuerst dem Anschaffungspreis. Wie teuer darf eine Bank, die draußen steht und langsam verrottet oder – noch schlimmer – entwendet werden könnte, kosten? Dann das Material. In Frage kommen Holz, Metall und Kunststoff. Ein Materialmix, z. B. Metall und Holz ist häufig, die Kommunalbank aus bürgernah recyceltem Plastikmüll ist eher selten. Zuletzt die Gesamtoptik. Praktisch, bequem, künstlerisch wertvoll, landhausstilmäßig, dekoriert oder vielleicht – wenn auch ganz selten – benutzbar?

Wie auch immer. Hier ein paar Bilder von Bänken vorm Haus, entstanden bei meinen Urbanwanderungen.

 UPD 10.2026

Einsame Orte

Um die UNI Bielefeld herum

Im Grunde besteht die UNI Bielefeld mittlerweile aus vier baulichen Einzelteilen: Da gibt es den alten Brutalobau aus den Siebzigern, der langsam vor sich hin verfällt, die über die Jahre daran angebauten neuen Bereiche mit dem pompösen Eingang, dem monumentalen Audi-Max, der Mensa oder der Bibliothek, die neuen Gebäude X und Y und das, was jetzt für die Abteilung Medizin gebaut wird. Eigentlich eine dynamische Weiterentwicklung mit der Idee, den Bauprozess in den Studienbetrieb zu integrieren.

Einsam wird es, wenn man aufmerksam die expliziten „alten“ Gebäude(teile) betrachtet. Vielleicht zeigen Bilder aus Rundgängen den systematischen Untergang. Hier gibt es keinen „lost place“ – nur einfach alte Nutzbauten, die einsam sind und machen.

UPD 10.2926

Leerstand

Leerstand als neues Vermarktungssegment?

Der Leerstand von Ladenlokalen, Büroflächen, Gewerbe- oder Wohnimmobilien gehört heute zum kommunalpolitischen Standardthema, zum gewohnten Anblick in praktisch allen Städten und zum Ausdruck sich verändernder Kauf- und Konsumgewohnheiten.

Daraus machen findige Unternehmen einen neuen Markt bzw. eine neue Einnahmequelle: Leerstandsmanagement als potente Beratungsleistung, als „way out“ für Besitzer „kritischer“ Immobilien und als neues Franchisemodell für Immobilienmakler. Der durchschlagende „turnaround“ scheint sich noch nicht einzustellen. Was sich aber einstellt, ist eine Zwischennutzung für Mieter, Projekte, Gruppen oder Einzelkünstler, die sich eine Location in der Innenstadt niemals leisten könnten aber nun vom Standort profitieren und wieder neugierige Menschen in die Städte ziehen. 

Hier noch ein paar Objekte, die eine gute Nutzung verdient hätten. Und ja – auch Meissner Porzellan macht mangels Umsatz zu. 

UPD 5.2026

 

Lebenswelt

Van Driving

Wie alle VW-Bullies wurden besonders die Modelle T4 und T5 sehr schnell von den Campingfreunden als Umbaubasis zum Reisemobil entdeckt und verwendet. Das bringt natürlich sofort professionelle Unternehmen auf den Markt, die sich des Themas annehmen.

Und wer sieht diesen „Freiheitsmarkt“? Natürlich VW selbst mit dem berühmten und berüchtigtem (rostanfällig) California. Westfalia stellt fertige Camping-Fahrzeuglinien her. Reimo bietet Umbauzubehör vom Aufstelldach bis zum kompletten Innenausbau. Vom Schwenk gibt es Dächer in allen Varianten. Und dann wären da noch diverse Ein-, Aus- und Umbauwerkstätten, die von preiswert über tropentauglich bis zum „Försterhüttenbarok“ so ziemlich alles bieten – wenn’s mit dem Geld stimmt. Nicht zu vergessen die tausenden von Selbstumbauten auf der Strasse zur Freiheit. Los geht es gebraucht ab 12.000 Euro, ein Westfalia Club Joker Urban T5 (so heißt der) kostet voll ausgestattet und so 10 Jahre+ alt ab 35.000 Euro. Eine Menge „Holz“ für Urlaubsgenuß auf der Autobahn und auf Wohnmobil- und Campingplätzen mit Draußenklo. Hier ein paar T4 und T5 Bilder.

UPD 10.2026

Mir ist die

Balance

von Optik und Inhalt wichtig

…und dabei den

richtigen Moment

erwischen!

Zu guter Letzt

Die fotografische Ausstattung

Leica SL 2 mit folgenden Objektiven:

Vario Elmarit-SL 24 – 90 mm F 2,8 – 4,0, Sigma DG DN 14 – 24 mm F 2,8

Leica Q3 und Q2M (für alles und jedes)

Sony RX 100 V (für die immer-dabei-Schnappschüsse)

und ab und an das IPHONE 15

 

Texte

Alle Texte dieser Seite sind von mir persönlich geschrieben.

 

Urheberrechte

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