Normalität im Vorbeigehen.
In die Winkel schauen.
Keine Kunst – nichts Künstliches.
Bilder aus dem Leben.
Aktuelle Themenserie




Die Treppenhäuser im Barberini-Museum
Das Barberini ist ein komplett rekonstruierter klassizistisch-barocker Palast am alten Markt von Potsdam. Heute ein Museum mit dem Schwerpunkt des Impressionismus. Rekonstruiert heißt hier: Außer der Fassade sehen wir hier einen kompletten Neubau.
Das ist allemal einen Blick auf die Treppenhäuser wert – wie die Bilder zeigen.
Bänke
Bänke in Neapel und Venedig
Bänke sind mein bevorzugtes Dokumentationsmotiv. Und zwar Bänke aller Art, an allen Orten und in allen (Aggregats-)Zuständen. Natürlich fallen mir die Bänke sofort in’s Auge, die von meinem Vorstellungsstandard abweichen. Im Spätsommer habe ich die wundervolle Stadt Neapel besucht und im ausgehenden Herbst dann den kompletten Gegensatz: Venedig. Unterschiedlicher können Städte, ihre Bewohner und die urbane Atmosphäre nicht sein.
Dennoch: Bänke stehen in beiden Städten und so wirklich riesig sind die Unterschiede in der nutzbaren Ausgestaltung nicht.
Die Bänke in Neapel werden etwas mehr „gelebt“, die Bänke in Venedig stehen etwas dekorativer herum.
Die Bänke beider Städte sind eine Bilderreihe wert!
UPD 12.2025
Einsame Orte
Das Jüdische Museum in Berlin
Der imposante Anbau zur Erweiterung des Jüdischen Museums in Berlin ist ein klassisches Kind des Stararchitekten Daniel Libeskind. Es ist von außen und von innen ein echter architektonischer „Hingucker“. Auf mich wirkt es gigantisch, streng, fast brutal und doch aus „einem Guss“. So fremd und doch so nah zugleich. Es ist außen und innen alles andere als unscheinbar und versteckt sich nicht.
Die Dauerausstellung ist phänomenal kuratiert und hat mich unmittelbar in ihren Bann gezogen. Was auch so sein soll!
Am Ende des Besuchs benötigte ich dringend eine Pause, um die Flut der Eindrücke verarbeiten zu können. Ich fühlte mich seltsam erschöpft und für eine kurze Zeitspanne sehr einsam.
Deswegen: Bilder aus dem Jüdischen Museum Berlin als einsamer Ort – trotz der vielen Menschen, die durch das Haus gingen.
UPD 10.2026
Leerstand
Armes Neapel – reiches Neapel
Leerstand von Gebäuden, Geschäften, Wohnungen, Nutzflächen und Gemeinschaftsanlagen ist kein ostwestfälisch-lippisches, nordrhein-westfälisches oder bundesdeutsches Phänomen. Wir leben in einer Zeit der wirtschaftlichen Stagnation, des disruptiven Wandels von Einzelhandel, Vertriebskonzepten und Dienstleistungen. Das spiegelt sich eben in unserer dörflichen, städtischen oder urbanen Umgebung wider. Es gibt keine Dorfläden mehr, keine Eisenwarenläden, kaum noch freie Optiker und fast keine Eckkneipen mehr.
Das kann man sehen, wenn man durch Städte geht. Da ich von meiner Neapelreise noch schwer beeindruckt bin hier Leerstand aus Neapel.
UPD 10.2025
Lebenswelt
1000 Schritte durch Berlin-Wilmersdorf
Wo liegt eigentlich Wilmersdorf?
Aha – Berlin-Charlottenburg!
Eine gehobene gut-bürgerliche Stadtlage mit schönen Altbauten aus der Gründerzeit, grünen Flecken, etwas elegant und doch berlinerisch. Etwas teurer, wenig Touristen, gute Infrastruktur und der Preussenpark und der Volkspark sind schon etwas.
Wer sich in Wilmersdorf dauerhaft niederlassen will: Der Kaufpreisindex z. B. für Eigentumswohnungen ist von 2010 bis 2020 um knapp 100 % gestiegen – mit Tendenz nach oben.
Das sieht man den Bildern „Wilmersdorf by night“ an einem Weihnachtsspaziergang nicht auf den ersten Blick an.
UPD 1.2026
Galerien



Zu guter Letzt
Die fotografische Ausstattung
Leica SL 2 mit folgenden Objektiven:
Vario Elmarit-SL 24 – 90 mm F 2,8 – 4,0, Sigma DG DN 14 – 24 mm F 2,8
Leica Q1 und Q2M (für alles und jedes)
Sony RX 100 V (für die immer-dabei-Schnappschüsse)
und ab und an das IPHONE 15
Texte
Alle Texte dieser Seite sind von mir persönlich geschrieben.
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